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Tipps & Tricks

Knoblauchoel selbst gemacht

von Edith Birkle

einfach in gutes Oliveröl eine leicht gepreßte Knoblauchzehe geben, nach 2 - 3 Tagen hat das Öl schon den Geschmack angenommen und eignet sich hervorragend zu vielen Gerichten.


Dorsch oder Kabeljau?

von Christine Werminghaus

Es ist derselbe Fisch! Mit den 2 Namen wird die Fangzeit und das Alter des Fisches hervorgehoben. Der Dorsch (norw. skrei) wird im Winter/Frühjahr in der sogenannten Skrei-Saison gefangen. Dann ist er jung, besonders lecker und nicht ganz so "streng" im Geschmack wie der im späteren Jahr gefangene. Deshalb nennt man diesen dann Kabeljau.
Die Zungen des Skrei gelten übrigens als Delikatesse.

Eine Ausnahme bildet der in der Ostsee gefangene Fisch. Dieser heißt, da er nie so groß wie seine nordischen Kollegen wird, ganzjährig "Dorsch".

Anmerkung: Den Dorsch/Kabeljau kann man ganzjährig fangen. Aber ein Norweger sagte einmal zu mir, diesen Fisch fängt man nur in Monaten mit einem "r" im Namen. Also von September - April. Da schmeckt er eben besser.


Seelachs oder Köhler?

von Jens Piske

Das fragen sich auch viele Angler. Dabei handelt es sich auch hier um ein und denselben Fisch. Jedoch fanden deutsche Händler, dass sich Köhler als Produktname nicht gut macht. Deshalb werteten sie den Fisch durch einen neuen Namen auf.

Der Köhler gehört zur Familie der Schellfische und ist somit auch mit Seehecht und Leng verwandt.


Wie kommt man an Fischsud?

von Gitta Doebert
und Edith Birkle

Fischsud kann man entweder als Fischfond in Supermärkten kaufen (ähnlich wie Bratenfond) oder selber zubereiten, indem man das Fischgerippe inklusive Kopf und Schwanz aufkocht wie bei einer Gemüsebrühe.
Dazu gibt man noch eine geschälte Zwiebel und etwas Gemüseboullion.


Filet in Cornflakes

von Rainer Brela

Vor Jahren haben wir beim Kochen etwas experimentiert und verschiedene Panaden getestet. Es blieb die Cornflakes-Panade übrig.
Hierzu werden einfache Cornflakes (keine Süßen oder mit Schoko) in eine Tüte gegeben und dann zerdrückt. Das Ergebnis ist ein sehr grobes Paniermehl. Die Filets behandeln sie wie sonst auch, nur die letzte Schicht ist dann eben Cornflakes, das gibt einen "schmackigen" Knusperfisch.
Die Panade darf ruhig eine dunkelbraune Farbe erhalten, der Fisch bleibt trotzdem saftig.
Diese Variante ist unser absoluter Favorit wenn es um gebratenes Fischfilet geht.


Fisch in Folie

von Rainer Brela

Eine gängige Art der Fischzubereitung. Es kann bei Filet oder ganzen Fischen gleichermaßen angewendet werden.
Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, die Gewürze und Gemüse können nach Lust, Verfügbarkeit und Geschmack zusammengestellt werden.

Hier nur eine Variante:
Auf die Folie Butterflocken, Zwiebeln und Knoblauch legen; den Fisch darauf. Auf dem Fisch Butterflocken und frische Dillzweige verteilen , von allem soviel, wie es der eigene Geschmack zuläßt.
Die Folie verschließen, aber so, dass über dem Fisch ein Hohlraum bleibt.
Dann in den Backofen legen. Die Garzeit im Umluftherd beträgt für ein 500g Filet bei 200 C ca. 30 Minuten. Dazu einen frischen Salat und Salzkartoffeln, in der Folie bildet sich ein leckerer Sud, den man als Sauce nutzen kann.


Räuchern mit Lorbeer

von Rainer Brela

Wir verwenden seit Jahren, wie die Bornholmer, Kirschholz zum Räuchern. Dieses harte Holz schwelt nur und entwickelt einen tollen Rauch. Wer Probleme mit Rauchwaren hat (Magen etc.) sollte es mal mit Lorbeerblättern versuchen. Das schmeckt nicht nur ausgezeichnet sondern macht die Räucherware auch bekömmlicher.
So geben wir auf die schwelenden Kirschhölzer im Verlauf von ca. 2 Stunden Räucherzeit ca. 3 Hände voll Lorbeerblätter.
Sollte diese Mischung in Brand geraten, die Flamme mit Räuchermehl (Buche) abdecken.

Eine Hand voll ist:
Der Griff in die Tüte und die Menge zwischen Daumen und Zeigefinger hat etwa die Stärke eines Skatspieles.

 
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